Tannheimertal - Tirol - Urlaub im schönsten Hochtal Europas / Hotels / Pensionen / Unterkünfte - Wandern

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Tannheimertal - Tirol - Urlaub im schönsten Hochtal Europas - Hotels / Pensionen / Unterkünfte - Ob Sommer- oder Winter-Urlaub 5 Orte laden ein: Tannheim, Grän/Haldensee, Schattwald, Zöblen, Nesselwängle


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Wandern im Tannheimertal

Es ist, als wenn man sich durch ein Kunstwerk bewegt.

Farben, Düfte, Klänge umspielen uns, berühren unsere Sinne. Wir schnüren die Stiefel und geben uns dem Sommer hin. Wandern durch die Bergwelt, wie der liebe Gott sie geschaffen hat. Regelmäßig sorgen kleine, menschengemachte Markierungen dafür, dass wir den Weg nicht verlieren. Zum Beispiel dann, wenn wir mal wieder nicht aus dem Staunen herauskommen, wer und was hier so alles in der freien Natur lebt. Gämsen und Murmeltiere spielen Verstecken zwischen den Felsen, Adler kreisen schier schwerelos hoch über unseren Köpfen, schlanke Fische zischen durch den Gebirgsbach. Eine großartige Gegend ist das, um sie auf eigene Faust zu erkunden, um sich treiben zu lassen von Wanderlust und Entdeckerfreude.

  

Wer es ruhiger angehen lässt, dem erleichtern Gondelbahnen und Sessellifte den Aufstieg, wer Gesellschaft und Lebensfreude sucht, der kämmt auf jeder der 31 bewirtschafteten Almen und Hütten zum Ziel. Wer Lust auf Abenteuer hat, der findet mehrere Klettersteige von leicht bis schwierig. Anfänger können die ersten Griffe zunächst an der künstlichen Kletterwand in der Tannheimer Halle üben. Den Panoramablick, den sich Bergsteiger gemeinhin mühsam erarbeiten, genießen andere im Flug fast nebenbei: Das bekannte Drachenflug- und Paragleitzentrum in Tannheim ermöglicht Urlaubern, ihr Feriengebiet aus der Vogelperspektive zu genießen. Oder wir machen's wie die Fischlein und tummeln uns im Bad am Haldensee.

TourGebietGehzeitSchwierigkeitsgrad
Landsberger Hütte und Vilsalpsee

Über die Strindenscharte (Sulzspitze, 40 Min., 2.064 m) - Gappenfeldalpe (15 Min.) - Gappenfeldscharte - Saalfelder Höhenweg (Schochenspitze, 30 Min., 2.069 m) - Ziegerstein und um die Lache zur Landsberger Hütte, 1.810 m.

Abstieg in ca. 30 Minuten zum Traualpsee und in einer weiteren Gehstunde zum Vilsalpsee. Von hier zu Fuß in ca. 1 Stunde zurück nach Tannheim oder Rückfahrt mit dem Bus.
Tannheim 2,5 h
Zur Usseralpe über das Neunerköpfle

Von Tannheim vorerst in ca. 30 Minuten zur Hubertushütte (Mittelstation des Sesselliftes) und von hier in ca. 20 Minuten zur Gundhütte bei der Sessellift-Bergstation. Weiter über den Usseralpergrat oder Kanzel zur Usseralpe (Alpsennerei) ca. 40 Minuten. Retour auf Weg 30 nördlich im Tal des Usseralpbaches Richtung Schmieden. Bei der Einmündung des alten Weges entweder rechts und auf diesem weiter bis zur rechten Abzweigung des Steiges zur Hubertushütte und entlang der Sesselbahntrasse zurück zum Ausgangspunkt. Oder verbleibend weiter abwärts Richtung Schmieden zum Fahrweg und auf diesem zurück nach Tannheim. Gehzeit für beide Varianten ca. 1,5 Stunden.
Tannheim 1,5 h
Nach Haldensee über das Neunerköpfle

Von Tannheim auf Weg 31 über den Usseralpergrat in ca. 2 Stunden zur Oberen Strindenalpe. Von hier kurz in östlicher Richtung zum Saalfelder Höhenweg und auf diesem über Untere Strindenalpe und Edenbachalpe entlang des Strindenbaches nach Haldensee. Von Haldensee auf dem Wanderweg über Grän - vorbei am Ghf. Sonnleiten - in ca. 1 Stunde zurück nach Innergschwend und Tannheim.
Tannheim 3 h
Durch das Birkental nach Rauth oder Weißenbach

(Nach Rauth ca. 5h, nach Weißenbach ca. 6)

Von Tannheim vorerst über den Usseralpergrat zur Strindenscharte. Südwestlich geht es weiter auf dem Saalfelder Höhenweg zur Gappenfeldscharte-Schochenspitze. Beim Ziegerstein, kurze Zeit nach der Abzweigung zur Landsberger Hütte, nehmen wir den links abzweigenden sog. "Dillinger Weg". Auf diesem geht es nun beim Lachenjoch in östlicher Richtung ins Birkental hinab und entlang des Weißenbaches bis zur Höflishütte. Hier gabelt sich unsere Route. Vorerst an der linken Bachseite (Seilsicherung) durch das Krottental nach Rauth. Rechts abbiegend geht es zum Fahrweg und auf diesem über die Gipsmühle hinunter nach nach Weißenbach/Lechtal.
Tannheim 5-6 h
Gappenfeldalpe-Vilsalpsee

Über den Usseralpergrat zur Strindenscharte-Gappenfeldscharte. Unterhalb an der Schochenspitze vorbei geht es zur ersten Weggabelung beim Ziegerstein. Hier rechts abbiegend hinunter zum kleinen Bergsee Lache, zur Landsberger Hütte und weiter über Traualpsee und Traualphütte zum Vilsalpsee. Von der Gappenfeldscharte ca. 1,5 Stunden.

Eine zweite, aber schwierige Wegvariante besteht, indem man von der Gappenfeldscharte nördlich zur Gappenfeldalpe absteigt. Weg 34 führt dann hinunter zur Forststraße. Auf dieser weiter nach Tannheim. Gehzeit ca. 2 Stunden ab Gappenfeldalpe.
Tannheim
Zum Einstein

Von Tannheim in nördl. Richtung in den Ortsteil Berg, hinauf zum Gipfel des Einstein.
Tannheim 3 h
Zöblen - Zugspitzblick

Von Tannheim zum Ortsteil Berg und auf der Forststraße über das Lohmoos zum Gasthof Zugspitzblick. Oder beim Bergler Berg auf dem nordwärts führenden Weg 84 bis unterhalb des Einstein und bei der Steinswand links abbiegen. Auf diesem Web bis zum Forstweg im Lohmoos und weiter zum Zugspitzblick. Gehzeit ca. 1,5 Stunden. Eine weitere Route führt von Berg auf der Fahrstraße in ca. 30 Minuten nach Zöblen. Auf der linken Talseite über Kienzerle-Untergschwendt zurück nach Tannheim in ca. 1 Stunde. Oder auf der rechten Talseite über den Fischteich in ca. 1,5 Stunden.
Tannheim 1,5 h
leicht
Stuibenalpe

Die Wanderung führt von Tannheim, am Westparkplatz vorbei, über Wiesle zum Höfer See. Von hier leicht steigend ins Pontental, später wieder leicht abfallend links ab zur Stuibenalpe oder rechts nach Zöblen. Über den Fischteich zurück nach Tannheim.
Tannheim 3 h
Rundwanderung Tannheimer Tal

Er verläuft über 5o km und verbindet die 5 Hauptorte miteinander. Gesonderte Beschilderung! Bei Beginn in Tannheim wandert man auf der Nordseite des Neunerköpfles herum nach Haldensee, weiter am Südufer des Sees entlang über Schmitte bis kurz vor die Abzweigung nach Rauth. Nun überquert man die Straße, biegt nach Nesselwängle ab und wandert oberhalb des Ortes nach Haller, dann am nördlichen Ufer des Haldensees entlang nach Grän, von hier auf der Sonnenseite des Tales unterhalb des Berger Berges nach Zöblen, weiter über Klappl am rechten Vilsufer nach Rehbach. Danach westlich der Vils nach Schattwald und südlich an Zöblen vorbei zurück nach Tannheim. Wer will, kann einen Abstecher noch zum Vilsalpsee machen.

Diese schöne Runde kann man sich in 3 bis 4 Tagesetappen einteilen.
Tannheim
Älpele - Feldalpe - Obere/Untere Roßalpe

Von Tannheim in ca. 1,5 Stunden zum Älpele und weiter in ca. 30 Minuten auf die Feldalpe. Von hier wiederum in ca. 30 Minuten zur Oberen Roßalpe, dann zur Unteren Roßalpe und zurück nach Tannheim in ca. 1,5 Stunden.
Tannheim 4 h
mittel
Neunerköpfle - Usseralpe

Von Tannheim Auffahrt mit der Sesselbahn und Weiterwanderung zum Neunerköpfle (ca. 20 Minuten). Von hier in ca. 30 Minuten Abstieg zur Usseralpe. Weiters Abstieg nach Schmieden in ca. 1 Stunde und in ca. 20 Minuten zurück nach Tannheim.
Tannheim
mittel
Neunerköfple - Strindenalpe - Edenbachalpe - Haldensee

Von Tannheim Auffahrt mit der Sesselbahn zum Neunerköpfle. Von hier Wanderung und Abstieg in ca. 45 Minuten zur Strindenalpe. Weiter geht es abwärts, vorbei an der Edenbachalpe in ca. 1,5 Stunden zum Haldensee und von hier in ca. 1 Stunde zurück nach Tannheim.
Tannheim
mittel
Neunerköpfle - Gappfenfeldalpe - Landsberger Hütte

Von Tannheim mit den Sesselbahnen zum Neunerköpfle. Von hier in einer Höhenwanderung, vorbei an der Gappenfeldalpe, in ca. 3 Stunden zur Landsberger Hütte. Abstieg (schwierig) über die Traualpe zum Vilsalpsee, ca. 2 Stunden.
Tannheim
mittel
Älpele - Zirleseck - Rohnenspitze - Pontental

Von Tannheim zum Älpele und aufs Zirleseck und weiter auf die Rohnenspitzen, ca. 3 Stunden. Abstieg durch das Pontental nach Zöblen in ca. 2 Stunden und zurück auf dem Rundwanderweg in ca. 1 Stunde nach Tannheim.
Tannheim
Bergwanderung
Älpele - Zirleseck - Geißhorn - Feldalpe - Roßalpe

Von Tannheim zum Älpele und aufs Zirleseck und weiter zum Geißhorn (Grat, ca. 4 Stunden). Abstieg zur Feldalpe (1 Stunde). Weiter zur Roßalpe und zurück nach Tannheim, ca. 1,5 Stunden.
Tannheim
Grän-Bad Kissinger Hütte (ehem. Pfrontner Htt.)-Aggenstein

Vom Parkplatz Enge folgt man zuerst dem Güterweg bis zur Materialseilbahn, die zur Bad Kissinger Hütte führt. Dann geht es auf dem mäßig ansteigenden Fußpfad durch Hochwald in ca. 1,5 Stunden zur Bad Kissinger Hütte hinauf. Von dort besteht die Möglichkeit, in ca. 1 Stunde auf einem anfangs ausgetretenen Pfad, der unterhalb des Gipfels in leichte Kletterei übergeht, zum Gipfel des Aggenstein, 1.986 m, zu gelangen.
Grän 2,5 h
Füssener Jöchle-Bad Kissinger Hütte (Gräner Höhenweg)

Von der Bergstation der neuen Füssener-Jöchle-Gondelbahn dem leicht steigenden Bergpfad in westlicher Richtung folgend, gelangt man zum Lumberger Grat. Hier auf dem nur leicht abfallenden Pfad zur Seebenalpe. Ab der Seebenalpe steigt der Weg in Richtung Bad Kissinger Hütte.

(ehem. Pfrontner Hütte) ca. 1 Stunde wieder leicht an.
Grän 2 h
Füssener Jöchle-Neue Füssener Hütte-Otto-Mayr-Hütte

Ab der neuen Füssener-Jöchle-Gondelbahn in östlicher Richtung dem fast eben verlaufenden Pfad folgend zum Raintaler Jöchle. Von hier geht es nun auf leicht abfallendem Weg zu der schon sichtbaren Neuen Füssener Hütte und weiter zur Otto-Mayr-Hütte.
Grän 1,5 h
Füssener Jöchle-Schartschrofen-Rote Flüh ...

Von der Bergstation der Füssener-Jöchle-Gondelbahn in östlicher Richtung auf dem fast eben verlaufenden Pfad in ca. 15 Minuten zum Raintaler Jöchle. Dort beim Wegweiser rechts abbiegen und in ca. 45 Minuten zum Schartschrofen.

Für Geübte besteht die Möglichkeit, südseitig über den vielbegangenen Friedberger Klettersteig (Seilsicherung) in ca. 1 Stunde zur Gelben Scharte und im Klettersteig weiter zum Gipfel Rote Flüh zu gelangen. Von hier Abstieg über das Gimpelhaus nach Nesselwängle in ca. 2 Stunden.

Für weniger Geübte besteht die Möglichkeit, den Schartschrofen nordseitig über das Schotterkar zu umgehen und so zur Gelben Scharte zu gelangen.
Grän 2 h
Grän-Adlerhorst-Füssener Jöchle

Von Grän, Liftparkplatz, in ca. 1,5 Stunden zum Adlerhorst. Dort links abzweigen - durch bewaldetes Gebiet, vorbei an der nicht bewirtschafteten Gessenwangalpe, unterhalb der Läuferspitze zum Füssener Jöchle (1 Stunde).
Grän 2,5 h
Haldensee-Gräner Ödenalpe-Litnisschrofen

Von Haldensee-Ort folgt man zuerst dem ansteigenden Güterweg (im unteren Teil markierte Abkürzung möglich - NUR FUR GEÜBTE da das Gelände sehr unwegsam ist!). Dort, wo der Güterweg ganz eben verläuft, zweigen wir bei der Hinweistafel links ab und bleiben auf dem Fahrweg bis zur Materialbahnstation. Von dort. folgen wir dem rechts abzweigenden Weg Nr. 15a bis zur Gräner Odenalpe, ca. 2,5 Stunden). Ab der Gräner Ödenalpe geht es auf dem mittelschwer markierten Steig mit der Nr. 16 in ca. 1 Stunde zum Litnisschrofen.
Grän 3,5 h
Haldensee-Landsberger Hütte

Von Haldensee-Ort folgt man zuerst dem Güterweg (im unteren Teil markierte Abkürzung möglich - NUR FUR GEÜBTE - da das Gelände sehr unwegsam ist!) zur Edenbachalpe (1 Stunde). Ab hier weiter auf dem Güterweg in ca. 1 Stunde zur Oberen Strindenalpe. Weiter auf dem gleichen Weg über die Strindenscharte zur Oberen Gappenfeldalpe (45 Minuten). Dort hört der Fahrweg auf und es geht auf gut ausgetretenem Pfad über die Gappenfeldscharte, unterhalb der Schochenspitze, weiter zum Ziegerstein. Nun auf bergabwärts führendem Pfad zur Landsberger Hütte (ca. 1,5 Stunden)
Grän 4 h
Nesselwängle-Haller-Adlerhorst-Grän-Haldensee

Ausgangspunkt ist der Parkplatz Neuschwandlift. Westlich von Nesselwängle geht es oberhalb auf dem Rundwanderweg Tannheimer Tal bis zur Haller Wegmarkierung Adlerhorst-Grän und auf dem Rundwanderweg Haldensee zurück.
Nesselwängle
Nesselwängle-Gimpelhaus-Judenscharte-Rote Flüh

Ausgangspunkt beim Neuschwandlift. Gleich oberhalb geht es auf dem Rundweg zum Gimpelhaus. Von dort auf Nr 417 zur Judenscharte und auf dem mit Seilen versichertem Steig hinauf zur Roten Flüh.
Nesselwängle 5 h
Nesselwängle-Gimpelhaus-Tannheimer Hütte-Schneetaler Alpe

Ausgangspunkt Neuschwandlift. Zum Gimpelhaus und weiter zur Tannheimer Hütte. Von hier folgen wir zur Schneetaler Alpe. Zurück nach Nesselwängle über den Hahnenkamm zur Reuttener Hahnenkamm-Bahn.
Nesselwängle 4 h
Gimpelhaus - Nesselwängler Scharte - Otto-Mayr-Hütte ...

Ausgangspunkt Neuschwandlift. Zum Gimpelhaus und weiter zur Nesselwängler Scharte. (Geübte können auch auf seilversichertem Steig über recht brüchiges Gelände zur Kellenspitze gelangen Weiter über Otto-Mayr-Hütte - Raintaler Joch zum Füssener Jöchle. Von hier über Gessenwanger Alpe-Adlerhorst zurück nach Nesselwängle.
Nesselwängle 7 h
Nesselwängle-Krinnenalpe-Ödenalpe-Haldensee

Vom Ausgangspunkt Parkplatz Krinnenalplift geht es auf zur Krinnenalpe. Weiter auf dem Alpenrosensteig, zur Nesselwängler Ödenalpe. Weiter zur Gräner Ödenalpe und auf 15a hinab bis zum Forstweg Haldensee, Rundwanderweg Krinnenalplift.
Nesselwängle 5 h
Nesselwängle-Krinnenalpe-Rauth

Vom Parkplatz Krinnenalplift vorerst zur Krinnenalpe. Von dort auf dem Meraner Steig, nach Rauth und auf der Fahrstraße bis zum Rundwanderweg Krinnenalplift.
Nesselwängle 4 h
Wannenjoch-Kühgundkopf, 1.909 m

Von Schattwald in südlicher Richtung, vorbei am Gasthof Post in Richtung Untere Stuibenalpe (Hütte nicht bewirtschaftet) und weiter zum Oberen Stuiben. Vom Oberen Stuiben nordwestlich weiter bis zur Abzweigung Wannenjochbahn, dort links haltend zum Gipfel des Wannenjoches, ca. 3 Stunden von Schattwald. Unschwierig, von Mitte Juni bis Oktober Auffahrt mit der Wannenjochbahn (Auskunft über Bahnbetrieb bitte einholen: Telefon 05675/6776 oder 6613). Von der Bergstation weiter in Richtung Oberer Stuiben bis zur Abzweigung. Von dort nördlich zum Gipfel, ca. 1 Stunde, leichter Wanderweg (auch als Skitour zu empfehlen).
Schattwald
Wannenjoch-Bscheißer-Ponten-Rohnenspitze

Vom Wannenjoch bis zum Oberen Stuiben, weiter über Bscheißer (Bschießer)-Güntle zum Ponten. Vom Ponten dann zum Zirleseck und zur Rohnenspitze, ca. 3 Stunden.

Abstiegsmöglichkeiten: Vom Güntle zur Stuiben-Sennalpe nach Schattwald oder Zöblen - vom Zirleseck durch das Pontental nach Schattwald und Zöblen - von der Rohnenspitze nach Zöblen, unschwierig, jedoch Trittsicherheit erforderlich.
Schattwald
Bscheißer (Bschießer), 2.000 m

Von Schattwald zur Stuiben-Sennaipe (im Sommer bewirtschaftet, Auskunft im Tourismusbüro Schattwald, Tel. 05675/6728). Von dort in südlicher Richtung zum Güntle, ab Güntle nach Westen zum Gipfel (Trittsicherheit notwendig, ansonsten unschwierig). Gehzeiten: Von Schattwald zum Gipfel ca. 3 Stunden, ab der Bergstation der Wannenjochbahn ca. 2 Stunden. Bis zum Güntle auch als Skitour möglich.
Schattwald
Ponten, 2.045 m

Ab Güntle in östl. Richtung von Schattwald aus in ca. 3 Stunden. Auch als Skitour möglich.

Von Zöblen südlich zum Pontental, weiter zum Zirleseck, von dort westlich zum Ponten (unschwierig, ab Zöblen in ca. 3 Stunden Gehzeit).
Schattwald
Rohnenspitze, 1.990 m

Von Schattwald süd-östlich in Richtung Pontental. Im Pontental dann zuerst Richtung Zirleseck, dann Abzweigung östlich und zur Rohnenspitze (Wegweiser, unschwierig). Ab der Rohnenspitze Abstieg zum Zirleseck möglich. Achtung, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich! Gehzeit von Schattwald zur Rohnenspitze ca. 3 Stunden.
Schattwald
Schönkahler, 1.688 m

Von Schattwald zwischen den Weilern Kappl und Wies zuerst nördlich, dann östlich bis zum Frickler Berg. Ab dort wieder nördlich, die Forststraße verlassend, und auf einem Steig oder auf der Forststraße weiter zur Abzweigung Zöblen-Tannheim-Berg. Von dort nördlich auf den Rehbichl, am Pirschling vorbei und weiter zum Schönkahler. Unschwierig, von Schattwald ca. 2 Std.
Schattwald
Schönkahler, 1.688m

Von Zöblen aus vorerst zum Gasthof Zugspitzblick (Fahrstraße), dann weiter zur Abzweigung Schattwald-Tannheim-Berg - unschwierig zum Gipfel. Gehzeit ca. 2 Stunden. Diese Route ist auch als Skitour geeignet.
Zöblen
Rehbach, 1.072 m-Zinken, 1.613 m-Sorgschrofen, 1.636 m Schattwald
Rund um den Schnurschrofen

Ausgehend vom Parkplatz bei der Sesselbahn Neunerköpfle schlägt man die Richtung zum Vilsalpsee ein, geht durch den Ort nach Süden, biegt aber im Ortsteil Bogen rechts ab. Hier, wo der Roßalpbach von den Osthängen des Schnurschrofens herabfließt, steigt man seinem Lauf folgend in südwestlicher Richtung zur Unteren Roßalpe (1397 m) an. Der Weiterweg über das Gebiet der Oberen Roßalpe wird steiler, ist aber gut zu gehen. Am Sattel südlich des Schnurschrofens, bei der Feldalpe, ist man schon auf 1800 Meter. Der Gipfel des langgezogenen Schnurschrofens ist weglos leicht zu erreichen, er befindet sich etwas nördlich. Jenseits des Sattels führt der Weg in das Älpeletal hinab. Zur Linken sind die mächtigen Nordabstürze des Geißhorns zu bewundern. Auf der bewirtschafteten Älpele Alpe (1529 m) kann eine Rast eingelegt werden. Von ihr führt ein leichtgängiger Alpweg ins Tal hinab, der sich südlich des Neubaugebiets von Kienzen mit dem Rundwanderweg kreuzt. Auf diesem kann man nach Tannheim zurückkehren.
Tannheim 5 h
Tour Vital 2000

Man fährt mit der Neunerköpflebahn zu deren Bergstation (Gundhütte, bew., 1748 m). Nun schlägt man den Weg Richtung Strindenscharte ein, der nach Süden führt. Nach der Querung unterhalb des Vogelhörffles folgt der Weg einem grasbewachsenen Grat und steigt später an den Hängen oberhalb der Oberen Strindenalpe entlang nach Süden, bis er in den gesperrten Fahrweg von Haldensee einmündet. Nun steigt man südlich der Sulzspitze durch die Strindenscharte, quert an einer kleinen Jagdhütte vorbei, bis man unterhalb des Schochengipfels steht. Zu seinem aussichtsreichen Kreuz sind es nur 10 Minuten, die man als Abstecher einplanen sollte. Dann führt der Weg, der als Saalfelder Höhenweg bekannt ist, zur Landsberger Hütte (1810 m) hinüber, der man zwecks Einkehr einen Besuch abstatten kann. ihre Lage oberhalb des kl. Lachesees (1770 m) ist recht hübsch. Beim Steilabstieg zur Ebene des Traualpsees ist die nötige Vorsicht geboten. An der Oberen Traualpe (1649 m, bew.) vorbei kommt ein weiterer steiler Abstieg, der aber gut gangbar ist. Er führt zum Vilsalpsee (1165 m) hinunter, dem dritten See dieser Runde. Auf seinem Nordende kann man gut einkehren, muß sich danach aber entscheiden, ob man zu Fuß nach Tannheim zurückkehren möchte oder mit der Kutsche, dem Bus oder dem "Zug".
Tannheim 5-6 h
Nesselwängle - Rote Flüh

Der westlich von Nesselwängle eingerichtete Parkplatz ist ein guter Ausgangspunkt für die Besteigung der Roten Flüh. Man muß sich bei dieser Tour aber im Klaren sein, daß es sich um eine richtige Bergtour handelt, die nur von entsprechend ausgerüsteten, in guter Kondition befindlichen und trittsicheren Wanderern angegangen werden kann. Es wäre auch zu überlegen, ob man dafür einen der guten Bergführer des Tales engagieren sollte.
Man folgt dem gut beschilderten Weg hinauf zum Gimpelhaus (1659 m), das nach einem Brand wieder schön aufgebaut wurde und eine bemerkenswerte Aussicht ins Tal und auf die gegenüberliegenden Berge hat. Beim Weitergehen kommt man zu einer Wegegabel, rechts weg ist die Tannheimer Hütte zu erreichen. Links ab steigt der Weg hinauf in das grandiose Kar zwischen Gimpel und Roter Flüh. Dort, wo es steiler werdend zur Judenscharte verläuft, biegt man links hinauf und gelangt nach einigen Felsstellen, z. T. mit Sicherungen versehen, zum Gipfel. Die Aussicht von hier ist einfach großartig: Das ganze Tannheimer Tal liegt zu Füßen und der Haldensee leuchtet wie ein Auge herauf. Diese Tour ist sicherlich ein "Highlight" für den, der sie sich zutraut. Für den Abstieg hat man zwei Möglichkeiten: Entweder am gleichen Weg zurück, oder für den Konditionsstarken noch eine Runde in schönster Lage: Man wendet sich unten zur Tannheimer Hütte (1718 m, bew.) und quert von ihr hinüber zur Schneetalalpe (1700 m, bew.) unterhalb des Tiefjoches am Reutter Hahnenkamm. Zum weiteren Abstieg kehrt man von ihr ein Stückchen zurück und biegt dann ins Tal links ab. Es geht über zwei eingeschnittene Bachläufe und etwas durch Wald und über Wiesen hinab nach Nesselwängle.
Nesselwängle 7 h
Nesselwängle - Krinnenspitze (2002 m)

Ausgangspunkt ist der Parkplatz bei der Doppelsesselbahn in Nesselwängle. Für den Anfang hat man gleich zwei Möglichkeiten: Entweder man benutzt die Sesselbahn und läßt sich komfortabel bis auf 1529 m hochtragen, oder man steigt über den westlich der Bahn verlaufenden Steig in ca. 45 Minuten dorthin (Krinnenalpe, bew.).
Nun aber wird es ernst: Eine breite Rinne östlich des Gipfelaufbaues über den Gamsbocksteig ansteigend bringt einen zum Beginn des Ostgrates der Krinnenspitze in etwa 1800 m Höhe. Von hier aus führt der aussichtsreiche Weg direkt zum Gipfel. Ähnlich wie die Aussicht von der Roten Flüh ist auch die von der Krinnenspitze: Das besondere daran ist der direkte Blick nach Norden auf die jähen Felswände der Roten Flüh. Der Abstieg verläuft südwest[ich hinab zur Gräner Ödenalpe (1714 m, bew.) und von ihr teilweise durch Wald und an einem Bach entlang bis zur Einmündung in einen Fahrweg kurz vor Erreichen des Strindenbachtales. Über ihn erreicht man beim Haldensee den Tannheimer Rundwanderweg. Nun kann man, rechts abbiegend, bequem nach Nesselwängle zurückkehren. Gehzeit etwa 5 Stunden.

Alternativ ist die Rückkehr vom Gipfel über die Nesselwängler Ödenalpe (1672 m, bew.) und über den Alpenrosensteig zur Bergstation der Sesselbahn möglich. Dies verkürzt natürlich die Anstrengung der Tour.

Als Alternative Nr. 2 kann man nach Rauth fahren und vom Gasthaus Klein-Meran zu einem Forstweg aufsteigen, der nach einiger Zeit in den Meranersteig mündet.

Diesem folgt man an der Nordostseite der Krinnenspitze nach Westen bis zu der Stelle, wo der erstgenannte Aufstiegsweg von der Bergstation der Sesselbahn herkommt. Nun geht es über die gleiche Route zum Gipfel.
Nesselwängle
Haldensee - Rund um das Neunerköpfle

Vom Ort Haldensee steigt man auf einem Fußweg südlich Richtung Strindenbachtal an, bis er in den aufwärtsführenden Fahrweg mündet. Entlang des Strindenbaches führt der Weg in ein verträumtes, fast vergessenes Tal, dem man an der Edenbach Alpe (1405 m, bew.) vorbei bis zur Unteren Strindenalpe folgt. Etwas südlich von ihr biegt ein Weg rechts ab und windet sich zur Oberen Strindenalpe (1600 m, bew.) hinauf. Nun folgt man dem Weg Richtung Neunerköpfie, biegt aber an einer Abzweigung links ab und steigt zur Usser Alpe (1700 m, bew.) hinab. Weiter geht es über einen Fußweg abwärts zu einem Forstfahrweg, auf dem man bequem laufend den Ortsteil Schmieden erreicht. Bei ihm wandert man rechts ab, später unter der Sesselbahn durch auf die Nordseite des Neunerköpfles, wo der Weg nach Osten umbiegt und nach Haldensee zurückführt. Dauer etwa 6 Stunden.

stein, der das Tal nach Norden abzuschirmen scheint. Ausgangspunkt ist der Parkplatz in der Enge, nördlich von Grän. Hier führt ein Weg, teilweise durch Wald, den Seebach kreuzend, hinauf zur Bad Kissinger Hütte (1788 m, bew.), die früher Pfrontner Hütte hieß. Von ihr hat man schon eine schöne Aussicht ins Tannheimer Tal, wer aber weitergeht und den Gipfel des Aggensteins bezwingt, der wird natürlich noch wesentlich reicher belohnt: Die Panoramasicht des Aggensteins ist berühmt, und man sollte sie sich nicht entgehen lassen. Der Weg ab Hüte ist im Prinzip nicht schwierig, nur im obersten Teil geht es über Felsen. Diese Stelle ist aber durch ein Fixseil gesichert. Der Abstieg führt zunächst bis unterhalb der Bad Kissinger Hütte auf dem Aufstiegsweg. Dann kommt man zu einem Abzweig, bei dem man, sich links haltend, auf den Gräner Höhenweg gelangt. Dieser schöne Wanderweg leitet nun über die Sebenalpe (165o m, bew.) südöstlich zum Füssener Jöchle (1821 M), WO es wieder eine Einkehrmöglichkeit gibt. Nach dieser langen Tour nimmt man gerne die Gelegenheit wahr, mit der neuen Gondelbahn ins Tal zu fahren. Eine Alternative wäre der Abstieg vom Füssener Jöchle über den Adlerhorst nach Haller. Mit mind. 6 Stunden ist zu rechnen.

Von ihm führt der Weg, teilweise durch Wald, weiter Höhenweg Lohmoos in östlicher Richtung. Bei einer Abzweigung biegt man links ab und kommt zu dem steilen Kar, durch das die einzige Aufstiegsmöglichkeit zum Einstein besteht. In vielen Kehren führt der Weg aufwärts und erreicht schließlich den Gipfel, zuletzt durch schrofiges Gelände. Die Aussicht ist überraschend umfangreich und immer wieder fasziniert der Blick hinunter ins Tannheimer Tal. Beim Abstieg muß man zunächst das steile Kar wieder absteigen. Nunmehr aber folgt man dem Weg direkt hinunter Richtung Berg. Kurz vor dem sonnigen Ort erreicht man den Tannheimer Rundwanderweg, der quer verläuft. Auf ihm wendet man sich jetzt nach Westen und kehrt nach Zöblen zurück.

Gehzeit etwa 5 -1/2 Stunden.
Grän 6 h
Rohnenspitze

Dieser mächtige, im Süden von Zöblen liegende Berg ist sicherlich ein lohnendes Ziel. Vom Parkplatz beim Skilift steigt man zu einem Forstweg hoch und folgt diesem aufwärts, bis bei einerAbzweigung ein Fußweg abbiegt, der später dem ganzen Nordrücken der Rhonenspitze folgt und zum Gipfel leitet. Auch hier hat man eine schöne Aussicht, vor allem nach Osten das Tal entlang.

Beim Abstieg muß man nun aufpassen. Man wendet sich vom Gipfel südwestlich und steigt vorsichtig über einige Felspartien zum Zirleseck (1872 m) hinab, falls man vorhat, dem gegenüberliegenden

Ponten noch einen Abstecherbesuch zu machen. Im anderen Fall biegt man vor dem Zirleseck rechts ab und wandert das Pontental hinunter, wo man südwestlich der Liftbergstation wieder auf den Aufstiegsweg trifft.
Zöblen 6 h
Zum Bschießer (2000 m)

In dem Dreigespann der Berge südlich von Schattwald ragt der Bschießer, die Einheimischen nennen ihn Bscheißer, heraus. Vom Norden zieht sich ein langer Rücken bogenförmig zum Gipfel, nach Süden fällt der Berg in senkrechten Felspartien zum Ostrachtal ab. Ihn zu besteigen lohnt sich in Verbindung mit der folgenden Runde sehr. Ausgangspunkt ist der Parkplatz bei der Sesselbahn in Schattwald. Von hier quert man den Schattwaldbach und findet auf östlicher Seite einen Alpweg, der sich in vielen Kurven zur Mittleren Stuibenalpe (1359 m, bew.) hinaufwindet. Ab hier beginnt ein Fußsteig, der durch das ganze nach Süden ansteigende Hochtal zwischen Bschießer und Ponten zu dem weit sichtbaren Sattel, dem Güntle, hinaufführt. Vom Güntle bietet sich die erste Aussicht in die Berge um das Ostrachtal. Nun wendet man sich nach rechts und folgt einem Steig, der durch die Ostseite des Bscheißers in steilen Serpentinen und im felsdurchsetzten Gelände den Gipfel erreicht. Im letzten Stück muß man gut auf den Weg achten. Die Aussicht vom Bschießer ist sehr lohnend. Auf seiner Südseite liegt das tief eingeschnittene Ostrachtal mit dem Ort Hinterstein, jenseits bauen sich Breitenberg und Pfannenhölzer auf und weiter im Süden erspäht das Auge die Bergwelt um den Hochvogel. Der Abstieg folgt nun dem schon erwähnten Rücken nördlich hinunter, passiert die Ruine der Oberen Stuibenalpe und führt steil hinunter zur Unteren Stuibealpe. Von ihr kann man auf der westlichen Seite des Schattwaldbaches zum Ausgangsort zurückkehren.
Schattwald 6-7 h
Über Kühgund zum Iseler

Man parkt wieder an der Wannenjochbahn in Schattwald (1100 m) und benutzt die bequeme Auffahrtsmöglichkeit bis in die Höhe von 1565 m. In steilen Kehren führt der Weiterweg zur Höhe des Kühgundrückens rechts hinauf. Man erreicht ihn bein Kühgundkopf und wendet sich auf dem Grat nach Westen. Der Weg hinüber zum gut sichtbaren Iseler ist sehr aussichtsreich, vor allem der Blick hinab ins Tal um Oberjoch ist hübsch. Im (eichten Auf und Ab gewinnt man den letzten Anstieg vor dem Iselergipfel, der etwas steiler ist, aber keine Schwierigkeiten bietet. Vom Gipfel könnte man nach Oberjoch absteigen, wobei die Sesselbahn vom Iselerplatz mitbenutzt werden könnte. Sonst wendet man sich ein kurzes Stück auf dem Gipfelgrat westlich hinab und biegt an einer Abzweigung links ab, um zur sichtbaren Zipfelsalpe (1526 m) zu gelangen. Hier ist nun eine Einkehrmöglichkeit gegeben.

Um nach Schattwald zurückzukommen, ist ein Zwischenaufstieg zur Oberen Stuibenalpe (verfallen) notwendig, der aber in einer halben Stunde machbar ist. Vom Sattel aus hat man zwei Möglichkeiten zurück ins Tal: Entweder man steigt zur Unteren Stuibenalpe ab (siehe Tour Bschießer) oder man wandert zur Bergstation der Wannenjochbahn und läßt sich wieder ins Tal tragen.
Schattwald 5 h

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